Es folgen in chronologischer Reihenfolge alle bekannten zeitgenössischen Lessing-Portraits (mit Ausnahme der Tischbein und May zugeschriebenen Bildnisse):

Kinderbild

Kinderbildnis Lessing und sein Bruder Theophilus, unbekannter Künstler, Öl auf Leinwand, Signatur: LM 166 II G

Das Original befindet sich im Besitz des Lessing-Museums in Kamenz.

 


Jugendbildnis Lessings. Ölbild von unbekannter Hand.

»Gotthold Ephraim Lessing. Zuschreibung. Jugendliches Brustbild halbrechts mit locker frisiertem, über den Ohren gerolltem, gepudertem Haar; in rotem Rock mit blauen Kragen und offenem Hemd. Die Rechte, vom Rahmen überschnitten, ist in der Stellung eines Malers vor der Staffelei gehoben.   Öl auf Leinw. 53x38,5cm ? Unbekannt   HAB: B 119« (Paul Raabe: Gotthold Ephraim Lessing 1729 - 1781. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Wolfenbüttel 1981, S. 9)

Porträtsammlung HAB, B 119

 


Tischbein-Portrait

In: Dieter Fratzke: Lessings Lebensweg in musealen Bildern. Weimar 1994. S. 66.   Abbildungsnachweis, S. 78:   »Bildnis des jungen Lessing. Foto des im Besitz der Nationalgalerie Berlin befindlichen Ölgemäldes. Wird Johann Heinrich Tischbein d. Ä. (1722-1789) zugeschrieben. Um 1755. 46x35 cm.«

 


Calau-Portrait

In: Dieter Fratzke: Lessings Lebensweg in musealen Bildern. Weimar 1994. S. 68.   Abbildungsnachweis, S. 78:   »Lessing-Bildnis. Foto des im Besitz der Stiftung Weimarer Klassik befindlichen Ölgemäldes von Benjamin Calau (1724-1784). 1770. 50x41 cm.«


Graff-Portrait

»Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) Brustbild nach rechts, blaue Augen, im roten Rock und gleichfarbiger Weste, Spitzenjabot, toupierte Frisur.   Öl auf Leinwand. 56,5x47cm   Maler: Anton Graff (1736-1813). Replik oder alte Kopie oder Original 1770 Werk-Verzeichnis Nr. 870.« (Paul Raabe: Gotthold Ephraim Lessing 1729 - 1781. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Wolfenbüttel 1981, S. 70.)

Porträtsammlung HAB, B 119

 


Kupferstich

»Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) Kupferstich von J. F. Schleuen. 15,2x9,2cm Mit einem Zweizeiler von Lessings Hand HAB: Hs. Less.[ingiana] XXXVI   Lessing zitiert in den Versen nicht ganz korrekt ? sich selbst. Unter dem Stich lautet der Text: ?Mich mahlte Simon Klecks so schön, so meisterlich das aller Welt, so gut als mir, das Bildnis glich. Lessing. ? Der Originaltext, das Sinngedicht Nr. 128, lautet dagegen: ?Auf den Maler Klecks. Mich malte Simon Klecks so treu, so meisterlich, Daß aller Welt, so gut als mir, das Bildniß glich.? (LM I, S. 31)   Dieses Gedicht ist in der ersten Buchausgabe der Sinngedichte. Gotthold Ephraim Leßings Schrifften. Erster Theil nicht enthalten. Es ist abgedruckt in Gotthold Ephraim Lessings vermischte Schriften. Erster Theil, Berlin, 1771, Bey Christian Friedrich Voß. Der Betrachter des Kupferstichs wird Lessings gutmütige Ironie verstehen.« (Paul Raabe: Gotthold Ephraim Lessing 1729 - 1781. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Wolfenbüttel 1981, S. 136.)

 


Kupferstich/Radierung

»A 12373[,] Portr. II 3155a Fast Halbf. nach hl (wie in A 12372, aber seitenverkehrt u. weniger verkürzt) vor unterschiedlich dichtem Kreuzschraffur-Hintergrund in profiliertem ov. Rahmen unter Lorbeergirlande vor rechteck. Tafel mit eingetieften Eckzwickeln auf Brüstung, daran rosettengeschmückte Konsoltafel ?G.E.LESSING?. Kupferstich/Radierung: <u.l.> Anton Graff pinx. - <u.r.> I[ohann] F[riedrich] Bause sculps. Lips 1772. - <u.M.> zu finden in Leipzig bey dem Verfaßer. Bl. 349x272; Plr. 280x209; Bild 253x182; auf festem Papier« (Die Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Bearbeitet von Peter Mortzfeld. Reihe A, Bd. 33, Abb. A 12373.)

 


May-Portrait

In: Dieter Fratzke: Lessings Lebensweg in musealen Bildern. Weimar 1994. S. 67.   Abbildungsnachweis, S. 78:   »Lessing-Porträt. Foto des im Besitz des Gleimhauses Halberstadt befindlichen Ölgemäldes von Georg Oswald May (1738-1816). Um 1766. 77x63,5 cm.«


Altersbildnis

Porträt Gotthold Ephraim Lessing, Altersbildnis, unbekannter Künstler, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Öl auf Leinwand, Signatur: LM 2793 II G

Das Original befindet sich im Besitz des Lessing-Museums in Kamenz.

 

 


 

Silhouette

In: Lessing. Bilder aus seinem Leben. Stuttgart 1958, Titelblatt.

 

Abbildungsnachweis, S. 2:

 

»Auf dem Titelblatt: Lessing. Silhouette (1780)«


Büste

In: Gotthold Ephraim Lessing. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Nr. 83.

 

Abbildungsnachweis, S. 70:

 

»Gotthold Ephraim Lessing

Büste von Christian Friedrich Krull. 1780. Höhe 38,4cm

HAB Büstensammlung«


 

Totenmaske

In: Gotthold Ephraim Lessing. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Nr. 106.

 

Abbildungsnachweis, S. 88:

 

»Gotthold Ephraim Lessing. Totenmaske

Abgenommen von Christian Friedrich Krull (1748-1787)

HAB: Büstensammlung

 

Am 16. Februar 1781, einen Tag nach Lessings Tod, nahm der Braunschweiger Münzgraveur Krull den Gipsabdruck, der als Vorstudie für eine Büste in Fürstenberger Porzellan (Kat. Nr. 264) diente. Johann Kaspar Lavater urteilte über die Totenmaske, deren Profil viel sprechender ist als das flächige En-Façe, sie sei ?das heiligste, reinste, kinderunschuldigste, flammengeläutertste, diamantenfesteste Männergesicht?, das er sich vorstellen könne.«


Kupferstich

In: Gotthold Ephraim Lessing. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Nr. 276.

 

Abbildungsnachweis, S. 176:

 

»Gotthold Ephraim Lessing

Kupferstich von Berger 1794 im letzten Band der Gesamtausgabe von 1771-1794 11,8x9,3cm«


Ihle-Portrait

Wolfgang Drewes: Lessing. Hamburg 1989. S. 29.

 

Bildunterschrift:

 

»Lessing. Gemälde des Nürnberger Malers Ihle.«

 

Abbildungsnachweis, S. 179:

 

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